Korrosionschutz, meine Langzeiterfahrung Teil 2v2 (BMW-E24-Forum)
An manchen neunen Stellen löste sich Lack an Ecken und Kanten von wenigen mm Durchmesser bis zur Größe eines Fingernagels.
Diese Stellen werden jetzt wieder einer Phosphorsäure/Zinkchromat-Kur unterzogen.
Erstaunt war ich über die gute Haftung und Dauerelastizität von Dinal.
Anschließend werde ich die vielen Ecken und Winkel hinter dem Kühlergrill mit dem Pinsel partial mit heißen FluidFilm behandeln und nach ein bis zwei Wochen heißes Dinol/Dinitrol Metallic auftragen, was an der Karosse verarbeitet war.
Mike-Sanders-Fett bringe ich nur noch in Hohlräumen und Holmen ein und im vorderen und hinteren Bereich der vorderen Kotflügel. Dort ist es aber das erste Produkt meiner Wahl.
Die Time-Max-Fette solle ja noch einen Tick besser sein.
Fluidfilm habe ich vor 18 Jahren auch heiß in alle Hohlräume gesprüht und eine Probe im Schrank stehen. Es kriecht hervorragend in alle Ritzen und Spalte und ich habe es auch auf den originalen Unterbodenschutzgesprüht und zw. die Dichtungen der Front und Heckscheibe oben mit einer Spritze und einem Plastikröhrchen eingespritzt, bis es unten in der Ecke wieder herauslief. Die Gummidichtung quillt für ein paar Tage etwas auf und legt sich dann wieder an. Fluidfilm verdrängt aber Wasser und so steht in den Scheibenecken kein Wasser und es kann nichts gammeln.
Fluidfilm ist erhitzt dünn wie Petroleum und geliert nach ca. 3-4 Tagen aus. Nach etwa 10 Jahren wurden erste Risse in meiner Probe sichtbar und es trocknet aus. Also nach ca. 8 Jahren die Prozedur wiederholen.
Mein Empfehlung für Hohlräume und nicht versteckte Bereiche, wie auch Falzen:
Zuerst Fluidfilm sehr heiss einsprühen, es dringt in alle Ritzen und Spalte (auch im alten Unterbodenschutz) und abtropfen lassen. Nach ein paar Wochen mit Mike-Sanders/Time-Max Fetten nachsprühen. Bei Mike-Sanders nehme ich dort die normale oder die weiche Mischung, die weicher ist und im Sommer wieder leicht schmilzt und sich wieder verteilt.
Gruss,
Erwin