Öldruck (BMW-E24-Forum)
Noch ein "vermeintliches" Problem. Da ich, wie an anderer Stelle schon geschrieben, lange nicht mehr gefahren bin, mag mein Eindruck täuschen.
Ich habe einen nachgerüsteten VDO-Öldruckgeber für mein Zusatzinstrument (der Geber ist anscheinend eh etwas träge, natürlich auch durch die Einbauposition vorgegeben).
Wenn ich morgens bei den jetzigen "um 0 Grad Temperaturen" starte, dauert es tierisch lange (so um die 15 Sec., kommt mir endlos vor) bis der Öldruck da ist. Die Ölkontrolleuchte tut auch sofort ihren Dienst, angesteuert über den zweiten Ausgang des VDO Gebers. Das war früher -meine ich- nicht so. Das Öl ist eine Standard 40er Sorte. Hab nie besonders teures Öl bei dem Motor gefahren.
Muss ich mir da ernste Sorgen machen? Hatte dummerweise gerade erst die Ölwanne ab und hab zwar bei der Gelegenheit die Verbindungen der Ölpumpe kontrolliert, bin aber an das Druckventil nicht drangegangen. Wie gesagt, wenn der Druck einmal da ist, bleibt er auch bis auf ganz selten, sporadisch auftretende ganz leichte Schwankungen (+/- 0,5 bar) wärend ansich konstanter Drehzahl. Die Drücke sind folgendermaßen:
- 4 bar im Leerlauf kalt
- 2 bar warm unterhalb von ~2500min-1
- sonst bis 4 bar warm
Daß man mechanisch recht viel hört (Steuerkette, Kipphebel, Einspritzventile) ist normal bei der Motorbaureihe? Ich weiß, da läßt sich an dieser Stelle viel drüber spekulieren, habe nur Sorge, daß Kipphebelmässig oder Nocke was im Argen ist oder noch wird. Ich schließe aus dem Phänomen des späten Druckaufbaus, daß es anscheinend zu lange dauert bis das Öl oben im "Kopf" angekommen ist.
Was sagen die Motorfreaks?
die von der Ölpumpe weitestentfernten Bauteile, deshalb wird die Zeit bis zur, hierzulande manchmal so genannten, Durchölung des Motors als rocker arm oiling time bezeichnet. Nur so am Rande...
von Aurel am 20. März 2003 08:53:47: